Rechtsprechung · Bundesverfassungsgericht
BVerfG, Beschluss vom 27.09.2024 – 2 BvE 11/20
- Spruchkörper
- 2. Senat
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2024:es20240927.2bve001120
- Normenkette
- § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, §§ 63ff BVerfGG, § 63 BVerfGG, Art 5 GG, Art 8 GG, § 28a Abs 1 Nr 10 IfSG vom 18.11.2020, § 28a Abs 3 S 4 IfSG vom 18.11.2020, § 28a Abs 3 S 5 IfSG vom 18.11.2020
Tenor
Der Antrag wird verworfen.
Gründe
Der Antrag im Organstreit (Art. 93 Abs. 1 Nr. 1 GG i.V.m. § 13 Nr. 5, §§ 63 ff. BVerfGG) ist aus den im Schreiben des Berichterstatters vom 12. Juli 2024 genannten Gründen offensichtlich unzulässig. Insbesondere fehlt es danach an der gemäß § 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG erforderlichen substantiierten Darlegung, inwiefern die angegriffene Vorschrift des § 28a Abs. 1 Nr. 10, Abs. 3 Sätze 4 und 5 IfSG in der Fassung vom 18. November 2020 (BGBl I S. 2397) die Antragstellerin in ihrem besonderen verfassungsrechtlichen Status als politische Partei (vgl. BVerfGE 4, 27 <30 f.>; 60, 53 <61 f.>; 166, 93 <136 Rn. 121> – Finanzierung Desiderius-Erasmus-Stiftung; stRspr) verletzt oder unmittelbar gefährdet.
Einer Zustellung der Antragsschrift an die Antragsgegnerin bedurfte es angesichts der offensichtlichen Unzulässigkeit gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 GOBVerfG nicht.
Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG abgesehen.
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