§ 23 Nummer 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes ist auf Verfahren, die vor dem 1. Januar 2026 anhängig geworden sind, in der bis einschließlich 31. Dezember 2025 geltenden Fassung anzuwenden. § 23 Nummer 2 Buchstabe e, § 71 Absatz 2 Nummer 7 bis 9, § 72a Absatz 1 Nummer 8 sowie § 119a Absatz 1 Nummer 8 des Gerichtsverfassungsgesetzes finden keine Anwendung auf Verfahren, die vor dem 1. Januar 2026 anhängig geworden sind.
EGGVG · Einführungsgesetz zum Gerichtsverfassungsgesetz
§ 44 EGGVG
Rechtsprechung zu § 44 EGGVG
5 Entscheidungen zitieren § 44 EGGVG: zuerst mit der Vorschrift im Leitsatz, dann in der Normenkette, häufig zitierte und neueste vorn.
BayObLG, Beschl. v. 31.07.2026 – 102 AR 101/26 e · 2. Zivilsenat
Leitsatz: Für die Anhängigkeit im Sinne von § 44 Satz 1 EGGVG ist auf den Zeitpunkt des Eingangs des Antrags auf Erlass eines Mahnbescheids bei dem zuständigen Mahngericht abzustellen und nicht auf den Eingang der Akten bei dem Streitgericht (im Anschluss an OLG Celle, Beschluss vom 14. Juli 2026 - 20 UH 19/26). (Rn. 37)
BayObLG, Beschl. v. 20.04.2026 – 102 AR 41/26 e · 2. Zivilsenat
Leitsatz: Sachlich zuständig ist das Amtsgericht München. (Rn. 15)
BayObLG, Beschl. v. 01.07.2026 – 101 AR 84/26 e · 1. Zivilsenat
Bindungswirkung des Verweisungsbeschlusses nach § 281 ZPO und Streitwert bei nachträglicher Widerklage nach Mahnverfahren
BayObLG, Beschl. v. 01.07.2026 – 102 AR 39/26 e · 2. Zivilsenat
Streitwert bei Unterlassungsantrag gegen Telekommunikationsanbieter wegen Meldung von Positivdaten an Wirtschaftsauskunftei
BayObLG, Beschl. v. 22.09.2026 – 101 AR 132/26 e · 1. Zivilsenat
Sachliche Zuständigkeit bei Erstattungsansprüchen aus privater Krankenversicherung – Abgrenzung zu "Streitigkeiten aus Heilbehandlungen"
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