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Zitierfest

SGB IV · Sozialgesetzbuch (SGB) Viertes Buch (IV) - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - (Artikel I des Gesetzes vom 23. Dezember 1976, BGBl. I S. 3845)

§ 28c SGB IV – Verordnungsermächtigung

Amtliche Fassung, Stand 24.07.2026.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Nähere über die Melde- und Beitragsverfahren zu bestimmen, insbesondere

  • 1. die Frist der Meldungen und Beitragsnachweise,
  • 2. die Voraussetzungen für die Zulassung sowie die Gründe für eine Verweigerung, Rücknahme oder den Verlust einer Zulassung eines Programms oder einer maschinell erstellten Ausfüllhilfe im Rahmen einer Systemprüfung,
  • 3. welche zusätzlichen, für die Verarbeitung der Meldungen und Beitragsnachweise oder die Durchführung der Versicherung erforderlichen Angaben zu machen sind,
  • 4. das Verfahren über die Prüfung, Sicherung und Weiterleitung der Daten,
  • 5. unter welchen Voraussetzungen Meldungen und Beitragsnachweise durch Datenübertragung zu erstatten sind,
  • 6. in welchen Fällen auf einzelne Meldungen oder Angaben verzichtet wird,
  • 6a. in welchen Fällen die Einzugsstellen Korrekturen an Meldungen vornehmen dürfen,
  • 7. in welcher Form und Frist der Arbeitgeber die Beschäftigten über die Meldungen zu unterrichten hat.

Verweise

Vorschriften, die auf § 28c SGB IV verweisen

  • § 111 SGB IV – Bußgeldvorschriften
  • Anhang EV SGB IV – Auszug aus EinigVtr Anlage I Kapitel VIII Sachgebiet F Abschnitt III (BGBl. II 1990, 889, 1046) - Maßgaben für das beigetretene Gebiet (Art. 3 EinigVtr) -
  • § 198 SGB V – Meldepflicht des Arbeitgebers für versicherungspflichtig Beschäftigte
  • § 200 SGB V – Meldepflichten bei sonstigen versicherungspflichtigen Personen
  • § 203a SGB V – Meldepflicht bei Bezug von Arbeitslosengeld, Grundsicherungsgeld oder Unterhaltsgeld
  • § 252 SGB V – Beitragszahlung
  • § 191 SGB VI – Meldepflichten bei sonstigen versicherungspflichtigen Personen
  • § 192 SGB VI – Meldepflichten bei Einberufung zum Wehrdienst oder Zivildienst
  • § 192a SGB VI – Meldepflicht für Zeiten einer besonderen Auslandsverwendung
  • § 192b SGB VI – Meldepflichten bei Bezug von Übergangsgebührnissen
  • § 192c SGB VI – Meldepflichten bei Bezug von Erwerbsschadensausgleich
  • § 281c SGB VI – Meldepflichten im Beitrittsgebiet
  • § 50 SGB XI – Melde- und Auskunftspflichten bei Mitgliedern der sozialen Pflegeversicherung

Rechtsprechung zu § 28c SGB IV

4 Entscheidungen zitieren § 28c SGB IV: zuerst mit der Vorschrift im Leitsatz, dann in der Normenkette, häufig zitierte und neueste vorn.

  • BSG, Urt. v. 29.03.2022 – B 12 KR 1/20 R · 12. Senat

    Leitsatz: 1. Ein Statusfeststellungsbescheid ist ein Verwaltungsakt mit Dauerwirkung, der bei einer wesentlichen Änderung der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse aufgehoben werden kann. 2. Arbeitgeber sind verpflichtet, Änderungen in den der Statusfeststellung zugrunde liegenden tatsächlichen Verhältnissen mitzuteilen.
  • BSG, Urt. v. 04.09.2018 – B 12 KR 16/17 R · 12. Senat

    (Krankenversicherung - Zuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See nach § 177 Abs 2 SGB 5 aF - Wegfall der Leistungen nach dem SGB 2 wegen Rentenbezug - fehlerhafte Meldung der Agentur für Arbeit - Begründungspflicht einer Entscheidung)

  • BAG, Beschl. v. 14.05.2018 – 9 AS 2/18 · 9. Senat

    Rechtswegbestimmung - Mindestanforderungen an eine ordnungsgemäße Begründung des Verweisungsbeschlusses - Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung

  • BGH, Beschl. v. 11.06.2015 – IX ZB 76/13 · 9. Zivilsenat

    Leitsatz: Eine Aufschlüsselung der Forderung nach Arbeitnehmern ist bei einem Eröffnungsantrag eines Sozialversicherungsträgers zur Darlegung und Glaubhaftmachung der Forderung entbehrlich, wenn von dem Schuldner gefertigte Datensätze (sogenannte softcopys) vorgelegt werden (Aufgabe von BGH, Beschluss vom 5. Februar 2004, IX ZB 29/03, WM 2004, 1686).

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