Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.
BBiG · Berufsbildungsgesetz
§ 20 BBiG – Probezeit
Amtliche Fassung, Stand 28.10.2025.
Verweise
Vorschriften, die auf § 20 BBiG verweisen
- § 26 BBiG – Andere Vertragsverhältnisse
Rechtsprechung zu § 20 BBiG
4 Entscheidungen zitieren § 20 BBiG: zuerst mit der Vorschrift im Leitsatz, dann in der Normenkette, häufig zitierte und neueste vorn.
BAG, Urt. v. 12.02.2015 – 6 AZR 831/13 · 6. Senat
Leitsatz: 1. Die Vereinbarung einer Probezeit gemäß § 20 Satz 1 BBiG als solche unterliegt als zwingendes Recht keiner Inhaltskontrolle am Maßstab der §§ 307 ff. BGB. 2. Die Dauer der Probezeit ist bei Vereinbarung durch Allgemeine Geschäftsbedingungen als normausfüllende Klausel der Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB zu unterziehen.
BAG, Urt. v. 09.06.2016 – 6 AZR 396/15 · 6. Senat
Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses - vertragliche Verlängerung der Probezeit um Zeiten einer Unterbrechung der Ausbildung
BAG, Urt. v. 19.11.2015 – 6 AZR 844/14 · 6. Senat
Leitsatz: Die Dauer eines vorausgegangenen Praktikums ist auf die Probezeit im Berufsausbildungsverhältnis nicht anzurechnen.
BAG, Urt. v. 08.12.2011 – 6 AZR 354/10 · 6. Senat
Leitsatz: Die Zurückweisung einer Kündigungserklärung ist ohne das Vorliegen besonderer Umstände des Einzelfalls nicht mehr unverzüglich iSd. § 174 Satz 1 BGB, wenn sie später als eine Woche nach der tatsächlichen Kenntnis des Empfängers von der Kündigung und der fehlenden Vorlegung der Vollmachtsurkunde erfolgt.
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