Rechtsprechung · Bundesgerichtshof
BGH, Beschluss vom 01.08.2002 – III ZR 182/02
- Spruchkörper
- 3. Zivilsenat
Tenor
Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil der 3. Zivilkammer des Landgerichts Bad Kreuznach vom 26. April 2002 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.
Streitwert: 5.076,96 € (= 9.929,68 DM).
Gründe
Der Bundesgerichtshof ist für das Berufungsverfahren nicht zuständig. Gemäß § 133 GVG ist er in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten nur zuständig für die Verhandlung und Entscheidung über die Rechtsmittel der Revision, der Sprungrevision und der Rechtsbeschwerde. Eine Umdeutung des von der Klägerin eingelegten Rechtsmittels in eine Sprungrevision kommt nicht in Betracht, da auch dieses Rechtsmittel unzulässig wäre. Abgesehen davon, daß es an den besonderen Voraussetzungen des § 566 ZPO für eine Sprungrevision fehlt, ist das Rechtsmittel auch nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden. Diese Beschränkung der Vertretungsbefugnis von Rechtsanwälten gilt auch für Staatsangehörige der Europäischen Union (§§ 1, 27 Abs. 1 EuRAG).
Zitierte Vorschriften
Außerdem: § 1 EuRAG, § 27 EuRAG
Wortlaut aus der amtlichen Veröffentlichung des Gerichts. Leitsätze des Gerichts, keine Leitsätze oder Anmerkungen von Verlagen.
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