Rechtsprechung · Gericht der Europäischen Union
EuG, Urteil vom 08.07.2010 – T-331/06
- Spruchkörper
- Fünfte Kammer
- ECLI
- ECLI:EU:T:2010:292
Tenor
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Evropaïki Dynamiki – Proigmena Systimata Tilepikoinonion Pliroforikis kai Tilematikis AE trägt die Kosten.
Gründe
Urteil des Gerichts (Fünfte Kammer) vom 8. Juli 2010 – Evropaïki Dynamiki/EUA / (Rechtssache T-331/06)
„Öffentliche Dienstleistungsaufträge – Ausschreibungsverfahren der EUA – Erbringung von IT‑Beratungsdiensten – Ablehnung des Angebots – Nichtigkeitsklage – Zuständigkeit des Gerichts – In den Verdingungsunterlagen festgelegte Zuschlagskriterien – Unterkriterien – Offensichtlicher Beurteilungsfehler – Begründungspflicht“
1. Nichtigkeitsklage – Anfechtbare Handlungen – Handlungen mit verbindlichen Rechtswirkungen – Handlungen der Europäischen Umweltagentur (Art. 230 EG) (vgl. Randnrn. 31‑32, 34‑35, 38‑39)
2. Gemeinschaftsrecht – Grundsätze – Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz – Geltung für Handlungen der auf der Grundlage des Sekundärrechts errichteten Agenturen, die Rechtswirkungen gegenüber Dritten entfalten (vgl. Randnrn. 33, 37)
3. Öffentliche Aufträge der Europäischen Gemeinschaften – Ausschreibungsverfahren – Auswahl- und Zuschlagskriterien – Pflicht zur vorherigen Festlegung – Verpflichtung zur Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung und der Transparenz –Umfang (Verordnung Nr. 1605/2002 des Rates, Art. 89 und 97 Abs. 1; Verordnung Nr. 2342/2002 der Kommission, Art. 138 Abs. 3) (vgl. Randnrn. 59-61)
4. Handlungen der Organe – Begründung – Verpflichtung – Umfang – Entscheidung in einem Verfahren zur Vergabe eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags, ein Angebot nicht zu berücksichtigen – Beurteilung in Ansehung der Informationen, die der Klägerin zum Zeitpunkt der Klageerhebung zur Verfügung standen (Art. 253 EG; Verordnung Nr. 1605/2002 des Rates, Art. 100 Abs. 2; Verordnung Nr. 2342/2002 der Kommission, Art. 149) (vgl. Randnrn. 120-123)
Gegenstand
Wortlaut aus der amtlichen Veröffentlichung des Gerichts. Leitsätze des Gerichts, keine Leitsätze oder Anmerkungen von Verlagen.
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