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Zitierfest

Rechtsprechung · Gericht der Europäischen Union

EuG, Urteil vom 09.09.2011 – T-232/06

Evropaïki Dynamiki - Proigmena Systimata Tilepikoinonion Pliroforikis kai Tilematikis AE gegen Europäische Kommission. Öffentliche Dienstleistungsaufträge - Ausschreibungsverfahren - Erbringung von Dienstleistungen hinsichtlich Spezifikation, Entwicklung, Pflege und Support für IT-Systeme über Zölle im Rahmen von IT-Projekten - Ablehnung des Angebots eines Bieters - Vergabe des Auftrags an einen anderen Bieter - Schadensersatzklage - Verstoß gegen Formerfordernisse - Unzulässigkeit - Nichtigkeitsklage - Frist für den Eingang der Angebote - Frist für die Einreichung von Auskunftsverlangen - Gleichbehandlung - Offensichtlicher Beurteilungsfehler.
Spruchkörper
Erste Kammer
ECLI
ECLI:EU:T:2011:443

Tenor

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Die Evropaïki Dynamiki – Proigmena Systimata Tilepikoinonion Pliroforikis kai Tilematikis AE trägt ihre eigenen Kosten und die Kosten der Europäischen Kommission.

Gründe

Urteil des Gerichts (Erste Kammer) vom 9. September 2011 – Evropaïki Dynamiki/Kommission / (Rechtssache T-232/06)

„Öffentliche Dienstleistungsaufträge – Ausschreibungsverfahren – Erbringung von Dienstleistungen hinsichtlich Spezifikation, Entwicklung, Pflege und Support für IT‑Systeme über Zölle im Rahmen von IT-Projekten – Ablehnung des Angebots eines Bieters – Vergabe des Auftrags an einen anderen Bieter – Schadensersatzklage – Verstoß gegen Formerfordernisse – Unzulässigkeit – Nichtigkeitsklage – Frist für den Eingang der Angebote – Frist für die Einreichung von Auskunftsverlangen – Gleichbehandlung – Offensichtlicher Beurteilungsfehler“

1. Verfahren – Klageschrift – Formerfordernisse – Ermittlung des Streitgegenstands – Kurze Darstellung der Klagegründe – Klage auf Ersatz des von einem Unionsorgan verursachten Schadens – Fehlende Angaben zu Art und Umfang des Schadens und zum Kausalitätszusammenhang – Unzulässigkeit (Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 44 § 1 Buchst. c) (vgl. Randnrn. 30‑32)

2. Öffentliche Aufträge der Europäischen Gemeinschaften – Ausschreibungsverfahren – Festsetzung der Frist für den Eingang von Ersuchen um zusätzliche Auskünfte – Fehlende Berücksichtigung des Schlusstermins für den Eingang der Angebote – Fehlerhaftigkeit des vorprozessualen Verfahrens – Wirkungen – Nichtigerklärung der streitigen Entscheidung – Voraussetzungen – Beweislast (vgl. Randnrn. 61-68)

3. Öffentliche Aufträge der Europäischen Gemeinschaften – Ausschreibungsverfahren – Verpflichtung, den Grundsatz der Gleichbehandlung der Bieter zu beachten – Erfordernis, sämtliche Vorteile des ausgewählten Bieters völlig zu neutralisieren – Fehlen (vgl. Randnrn. 74-77)

4. Öffentliche Aufträge der Europäischen Gemeinschaften – Vergabe eines Auftrags aufgrund einer Ausschreibung – Ermessen der Organe – Gerichtliche Überprüfung – Grenzen (vgl. Randnrn. 180, 195)

Gegenstand

Wortlaut aus der amtlichen Veröffentlichung des Gerichts. Leitsätze des Gerichts, keine Leitsätze oder Anmerkungen von Verlagen.

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